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Gottlieb
Wilhelm Daimler
17. März 1834
Geburt in Schorndorf in der Höllgasse. Besuch der
Elementarschule, mit 11 Jahren der Lateinschule (Realschule).
1848:
Konfirmation. Lehre als Büchsenmacher bei Meister Hermann
Raithel.
1852:
Gesellenprüfung (Gesellenstück: doppelläufige
Taschenpistole). Besuch der Polytechnischen Schule in Stuttgart, um sich dort
theoretisch auszubilden. Ferdinand Steinbeis, technischer Referent an der
Zentralstelle für Handel und Gewerbe in Stuttgart, schickt ihn zur weiteren
Ausbildung ins Elsass.
20. Januar 1853:
Daimler wird Werkstättenarbeiter im Werk Grafenstaden, wo er
sich vier Jahre lang Kenntnisse u.a. auf Gebieten der Mechanik, der
Werkzeugtechnik und des allgemeinen Maschinenbaus aneignet.
Herbst 1857:
Besuch der Polytechnischen Schule in Stuttgart als „außerordentlicher
Schüler".
Herbst 1859:
Beendigung des Studiums. Daimler wird erneut Mitarbeiter im
Werk Grafenstaden. Dort hauptsächlich Lokomotivbau; Daimler wollte aber
eigentlich im Bereich der Konstruktion einer Kraftmaschine arbeiten.
1860:
Trennung von Grafenstadt.
Frühjahr 1861- 1863:
Englandaufenthalt. Nach den erhaltenen Briefen, Arbeit in der
North Moor Foundry in Oldham, in der Lokomotivenfabrik Beyer, Peacock & Co.
in Gorton bei Manchester. Laut Siebertz ferner in der Maschinenfabrik von Smith,
Peacock & Tannet in Leeds, Werkzeug- und Lokomotivenfabrik Roberts & Co.
in Manchester, Sir Joseph Whitworths Werkzeugmaschinenfabrik in Coventry bei
Manchester.
1863 – 1865:
Leitender Ingenieur in der Metallwarenfabrik Straub u. Sohn
(spätere Württ. Metallwarenfabrik WMF) in Geislingen .
1865 – Juli 1869:
Technische Leitung der Maschinenfabrik des „ Bruderhauses
Reutlingen". Lernt hier seine erste Frau und seinen langjährigen
Mitarbeiter Wilhelm Maybach kennen.
9. November 1867:
Heirat Gottlieb Daimlers mit Emma Pauline Kurtz.
1869 – Juli 1872:
Technischer Leiter der „ Maschinenbau- Gesellschaft
Karlsruhe". Daimler holt Wilhelm Maybach als Mitarbeiter aus Reutlingen.
1. August 1872:
Daimler wird Mitglied der Direktion der Gasmotorenfabrik
Deutz und erhält die Oberleitung der Werkstätten und des Zeichenbüros sowie
die Disposition über das zugehörige Personal und Material. Verpflichtung
Maybachs nach Deutz. Serienmäßige Fabrikation von atmosphärischen
Gasmaschinen (Gaskraftmaschinen).
Mai 1876 :
Entwicklung des Ottoschen Vierrad- Motors.
30. September- 15. Dezember 1881:
Reise nach Russland.
28.Dezember 1881:
Kündigung Daimlers, er scheidet am 30.Juni 1882 aus dem Betrieb aus.
Juli 1882:
Umzug in die Taubenheimstraße nach Cannstatt.
1883:
Erfindung des kleinen, leicht und schnell laufenden Benzin- Motors.
Konstruktion der drei ersten Daimler- Motoren (gesteuerte Kompressionszündung)
1885:
Daimler und Mitarbeiter konstruieren das erste Motorrad und schon im Jahr
darauf, unabhängig von Carl Benz, das erste vierrädrige Automobils, später
auch ein Motorboot und Lastkraftwagen
23. Juli 1889:
Produktion von Daimler-V-Motoren (2- Zylinder)
14. März 1890:
Umwandlung der Daimler- Motorenfabrik in „Daimler- Motoren-
Gesellschaft". Mitgesellschafter: Lorenz und Duttenhofer.
28. November1890:
Daimler- Motoren- Gesellschaft in Form einer Aktiengesellschaft.
1892:
Daimler und Mitarbeiter bauen den ersten Zweizylinder- Reihenmotor. Die 1897
von Robert Bosch erfundenen Niederspannungsmagnetzündung ermöglicht dann der
Vierzylinder.
1893:
Zweite Ehe Daimlers mit Lina verwitwete Hartmann geborene Schwend.
Dreimonatige Amerikareise.
1900:
Daimlers Fahrzeug erreicht schon eine Geschwindigkeit von bis zu 74 km/h bei
34 PS
6. März 1900:
Daimler stirbt mit 66 Jahren in Cannstatt. Grab auf dem Uff- Friedhof.
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